Die Wunschimmobilie endlich gefunden - doch was ist mit der Verwaltung?

Als Eigentümer einer größeren Wohnimmobilie ist man mitunter auf die Dienste eines fähigen Hausverwalters angewiesen. Ebendiesen erst einmal zu finden, ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen und wer zu unbedacht an diese Aufgabe herantritt, läuft Gefahr, sich minderqualifiziertes Personal ins Haus zu holen. Dabei kann auch eine kurzfristige Suche, zumindest bei gewissenhafter Ausführung, schnell zum gewünschten Ergebnis führen. Wir zeigen, wie das geht!

Die gezielte Suche

Ein Haus oder eine Wohnung bei Immowelt zu finden, ist eine denkbar unkomplizierte Angelegenheit. Auf dem Portal immowelt.de werden Angebote ganz einfach studiert und die jeweiligen Immobilien danach begutachtet. Ist die Bausubstanz gut und weiß das Objekt zu gefallen, wird noch der Preis verhandelt und schon gehört man dem Klub der Wohnungseigentümer an. Wer aber einen Hausverwalter für die betreffende Wohnimmobilie sucht, sieht sich einer vermeintlich komplizierteren Aufgabe gegenüber. Dabei kann auch diese Wahl zu einer leichten Übung werden, wenn man sich nur an ein paar Richtlinien hält. Zunächst einmal sollte der suchende Eigentümer wissen, dass nur etwa ein Drittel der Hausverwalter in Verbänden organisiert ist. Dabei ist es eigentlich ein wirklich gutes Zeichen, wenn die zur Wahl stehende Hausverwaltung zum Beispiel Mitglied im „IVD“, dem Immobilienverband Deutschland, ist, weil zu den Aufnahmekriterien nämlich auch fundiertes Fachwissen gehört! In Deutschland gibt es so viele wenig qualifizierte Verwalter, weil dieser Beruf, anders als in anderen EU-Ländern, gesetzlich nicht geschützt und/oder klar definiert ist. Im Klartext bedeutet das, dass streng genommen jeder ein entsprechendes Gewerbe anmelden kann, um sich danach als Hausverwalter anzubieten. Nicht selten sind schlecht ausgeführte Reparaturen, zu hohe Hausmeisterkosten für die Mieter und Streitigkeiten innerhalb der Hausgemeinschaft die Folge. Auf der Suche nach der richtigen Hausverwaltung darf und muss man aus diesem Grund ruhig auch etwas kritischer sein. Im Internet finden sich dazu auch Checklisten mit Fragen, die man während eines Bewerbungsgespräches stellen sollte.

Nicht immer den billigsten Anbieter wählen

Vor allem Rentner, die eine Nebenbeschäftigung suchen, können durchaus preiswert sein. Für kleinere Immobilien bietet sich dieses Vorgehen vielleicht sogar noch an, doch die Verantwortung eines sehr großen Mietshauses sollte man doch lieber in die Hände eines wirklichen Profis beziehungsweise einer Firma mit mehreren Angestellten legen. Wenn ein günstiges Angebot nur zustande kommt, weil der jeweilige Hausverwalter ein zu dürftiges Rücklagendepot bildet oder Instandsetzungen nicht oder erst sehr spät ausführt, rechnet sich das für den Eigentümer und die Mieter natürlich nicht! Übermäßig teure Angebote sind selbstverständlich ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei!






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